Beiträge mit den Schlagworten :

positive Lebensgefühle

Wer kann uns glücklich machen?

Wer kann uns glücklich machen?

Viele PhilosophInnen meinen, dass die Sehnsucht nach Liebe ein Fundament für unser Sozialleben und damit auch Basis für unsere Art des Sprechens, Denkens und bewussten Fühlens ist. Liebe ist ein Wesensmerkmal, das einen Menschen in seiner Persönlichkeit ausmacht.

Manche von uns sind ständig auf der Suche nach dem perfekten Partner/der perfekten Partnerin fürs Leben. Im Laufe der Suche erkennen jedoch viele: „Wer ewig nach dem Besseren sucht, der wird am Ende nichts Gutes finden“ – das sagte schon der römische Philosoph und Dichter Lukrez.

Und so ist es wohl besser für diejenigen, die auf der Suche sind, einfach nicht zu suchen. Vielleicht sollten sie ganz einfach eine hoffnungsvolle Begegnung zulassen – einer Person einfach entgegentreten, sie kennenlernen – ohne ein genaues Ziel zu haben. Eine Begegnung soll die Möglichkeit haben sich zu entwickeln. Halten wir dabei unsere Sinne offen.

Abgesehen davon will ich nun eine gewagte Frage stellen: gibt es überhaupt den perfekten Partner/die perfekte Partnerin? Meiner Meinung nach: NEIN, gibt es nicht. Es gibt aber dafür den richtigen Partner/die richtige Partnerin! Einen Menschen, der uns glücklich macht – mit dem man immer wieder daran arbeitet, ein schönes Zusammenleben zu erreichen. Wenn wir das erkennen, dann können wir unsere/n Partner/in zu dem/r einzige/n Richtigen in unserer Welt machen.

Ich verstehe aber auch, dass manche die Suche nach dem Perfekten nicht aufgeben können und wollen. Am Ende sind sie jedoch meist unglücklich. Das Selbstwertgefühl ist meist am Boden. Unzufriedenheit beherrscht das Gemütsleben. Vielleicht wäre es dann doch besser, sich finden zu lassen? Augen und Ohren offen zu halten?

Jeder will geliebt werden – das Gefühl der Geborgenheit erfahren. Ohne zu werten: Machen wir uns doch gemeinsam auf den Weg den/die Partner/in zu finden, der/die uns glücklich machen darf.

Alles, was Ihr Herz berührt …

Alles, was Ihr Herz berührt …

Die Berührung ist das Fundament jeder Beziehung – der Beziehung zu anderen, aber auch zu sich selbst. Berührung ist Heilung und Kommunikation. Es ist eine der Essenzen des Menschseins. Doch nicht jeder braucht die gleiche Art, die gleiche Intensität, die gleiche Form.

Jeder von uns ist anders und hat andere Bedürfnisse. Ich möchte Ihnen die nahebringen, die uns guttun, die uns entspannen und eine heilsame Wirkung auf uns haben. Berührung in körperlicher Form oder in geistiger Form kann den Körper, unser Bewusstsein, aber auch unser Unterbewusstsein berühren und verändern. Es steigert unser Wohlbefinden. Dieser energetische Kontakt, dieser Akt der menschlichen Verbundenheit geht tief. Wobei: man braucht dabei nicht immer Hände, um jemanden tief zu berühren.

Eine der Techniken ist das Handauflegen. Eine Form davon ist die Heilmassage – wer genießt sie nicht! Wir entspannen uns dabei – die Schmerzen lassen nach – der Körper kann wieder regenerieren. Ich habe selbst erfahren, dass durch solche Anwendungen, aber auch durch berührende Gespräche, Schmerzen gelindert werden können. Eine andere Form der berührenden Behandlung ist die psychologische Beratung. Sie kann Angst und innere Unruhe reduzieren. Mit der Behandlungsmethode „Therapeutic Touch“ kann Energie wieder ins Laufen gebracht und Blockaden aufgelöst werden. Eine klassische Berührungsmethode fängt damit an, dass die AnwenderIn sich zentriert, in ihre Mitte kommt, um die betroffene Person zu berühren, um einen Selbstheilungsprozess zu aktivieren. Man muss lernen, den inneren Zugang dafür zu öffnen. Die Erschöpfungszustände, die uns im Alltag plagen können, können so nach nur wenigen Anwendungen behoben werden.

Bei allen Verfahren gilt das Gleiche: Alles, was Ihr Herz berühren kann, heilt die Seele. Wenn alles wieder im Fluss ist, fällt es dem Körper wesentlich leichter, die eigene Selbstheilung in Gang zu setzen und aufrechtzuhalten.

Wenn uns die Berührung fehlt

Wenn uns die Berührung fehlt – die unterschätzte Kraft einer Berührung.

Für uns als soziale Lebewesen spielt die Berührung eine Hauptrolle in unserem Leben. Wir sind geprägt vom hohen Bedürfnis Nähe zu verspüren. Ob Mensch oder Tier, bekommen wir als Baby oder auch später zu wenig physischen Kontakt, können Krankheiten auftreten, physische wie auch psychische.

Unser Drang danach ist tief in uns verwurzelt. Der Mangel an Berührung kann bis zu einem gewissen Maß durch andere Sinne kompensiert werden, das Gehör, den Geschmacksinn, den Geruch – „Du brauchst keine Hände, um zu berühren!“ – und trotzdem können sie alle nicht die streichenden Hände ersetzen. Die ungarische Kinderärztin Emmi Pikler schrieb: „Die Berührung ist das Fundament jeder Beziehung, der Beziehung zu anderen und zu sich selbst.“

Es gibt aber auch kulturelle und regionale Unterschiede. So ist in Italien und Frankreich der körperliche Kontakt im Alltag sicherlich höher als in Österreich, Deutschland oder Finnland. Doch überall gilt: wenn Menschen sich allein, traurig oder enttäuscht fühlen, haben sie oft das einfache Bedürfnis nach einer Umarmung – einer menschlichen Geste – symbolisch, das Gefühl gehalten zu werden.

Viele alternativmedizinische Therapien arbeiten mit dem Handauflegen. Ob Energien fließen oder es die Berührung selbst ist: die Ergebnisse sind für viele Klienten psychisch und physisch heilsam. Heutzutage leiden viele unter einem Mangel an Zuwendung. Geprägt von dem, was uns manche Medien vorsetzen, versiegen die kleinen Gesten in vielen Bereichen. So wird auch manche Partnerschaft fälschlicherweise an der Akrobatik im Bett und nicht an den liebevollen Aufmerksamkeiten gemessen. Defizite, Depressionen, vermindertes Selbstwertgefühl, Versagen und Leere können die Folge sein.

Nehmen wir uns wieder mehr Zeit für Berührungen: ob Schulterklopfen, Umarmen, Kuscheln, Massagen – alles ist Wellness, Balsam für die Seele – denn Leben ist Berührung!

Die bunten Farben der Liebe

Die bunten Farben der Liebe

Liebesbeziehungen kann man in der Psychologie anhand von mehreren Faktoren und Kriterien definieren. Eines davon ist das sexuelle Begehren – der Wunsch nach intimer emotionaler Nähe. Doch die Liebe auf Biochemie runter zu brechen ist ein wenig mau. Ist das dann schon alles mit der Liebe? Nein – Liebe ist nicht nur körperlich – sie kann auch in rein geistiger Zuneigung vorkommen. Die Liebe zu Büchern, Tieren, oder … auch zu Schokolade schreien jetzt Manche.

Ok – „aber Zuneigung ist doch keine Liebe“ werden Sie nun zurecht sagen! Das stimmt. Der Unterschied zwischen Zuneigung und Liebe ist einfach zu verstehen. Nehmen wir Freundschaften. Da ist man jemandem sehr zugeneigt. Man mag sich. Manche sagen auch „sie lieben sich“ – doch wir sind uns einig, dass es ein anderes Empfinden ist. Liebe ist da schon eine Steigerung und eine andere Form des Mögens. Bei der Liebe sind wir hoffnungslos dem anderen zugetan. Unsere Gedanken kreisen nur um die eine Person. Wir nützten jede Gelegenheit, um in der Nähe des Anderen zu sein. Auch wenn das Gegenüber Schwächen zeigt – die werden genauso akzeptiert wie die Stärken. Denn die wahre Liebe stellt keine Bedingungen. Wahre Worte fand die Friedensaktivistin Emma Goldman, die sagte: „Wenn man Liebe nicht bedingungslos geben und nehmen kann, ist es keine Liebe, sondern ein Handel.“
Die Wahrheit ist aber, dass wir in einer Beziehung selten zwei Menschen treffen, die sich ohne Hintergedanken etwas schenken – Liebe hin oder her. Ich liebe, um geliebt zu werden? Ich beschenke, um gesehen zu werden, etc… Also doch Handel?
Ich glaube, die pure Liebe ohne Handel zuzulassen ist ein Zeichen von Erfahrung und Reife. Man darf weder Angst haben sich zu öffnen, um sein wahres Ich zu zeigen, noch Angst Risiken einzugehen. Wie heißt es so schön: „Wenn man etwas nicht aus dem Kopf bekommt, sollte man das Risiko eingehen“. Lieber etwas riskieren, als ewig zu bereuen sich nicht getraut zu haben.