Krisenintervention

Wenn wir trauern …

Wenn wir trauern …

…hat das immer etwas auch mit Liebe zu tun. Im Allgemeinen ermöglicht uns nämlich auch die Liebe Gefühle auszudrücken – sie zu leben. Die Liebe zu unserer Familie, zu Freunden, zu tierischen Begleitern und zu unserem Leben.

Wenn wir einen Verlust erleben und trauern, ändert sich von einer Sekunde auf die andere vieles. Oft brennen sich dabei Erlebnisse in unserer Seele ein. Wenn wir Abschied nehmen betrachten wir zurückblickend vieles mit einem „milderen Auge“. Die Trauer gehört jedoch ganz allgemein zum Leben dazu. Dabei macht jeder von uns eigene Erfahrungen – vor allem wie wir ganz persönlich mit dem Trauer-Prozess umgehen. Jeder hat dabei seine ganz individuelle Art und Weise. Es hängt auch davon ab von wem wir uns verabschieden – wie nah stand uns die Person? Was für einen Platz hat sie oder aber auch das Tier in unserem Leben eingenommen? Die Trauer ist auch je nach alter unterschiedlich. Kinder bis 15 Jahren empfinden bei Verlusten anders als Erwachsene. Je älter wir werden umso bewusster wird uns meist, war für Konsequenzen der Verlust auf uns hat. Keine Auswirkung hat es jedoch ob wir in Phasen der Trauer irrational oder rational reagieren.

Die Trauer ist jedoch der Schlüssel zur Aufarbeitung und zum Abschiednehmen. Die Emotionen kommen dabei nicht nur von innen, auch von außen gibt es emotionale Reaktionen, mit denen wir umgehen und fertig werden müssen. Die Gesellschaft, unsere Umgebung reagieren generell recht unterschiedlich auf unsere Verluste.

Oft bemerken wir, dass die Trauer von unserer Gesellschaft sehr gerne weggeschoben, ausgeklammert oder verdrängt wird. Ja, es ist leichter sich sicherheitshalber nicht damit auseinanderzusetzten. Dennoch – nur die direkte Konfrontation mit dem Thema, kann die Wunden der trauenden Personen heilen. Wenn man liebt, dann liebt man aufrichtig, wahrhaftig. Genauso wie in der Liebe gibt es auch in der Trauer kein Richtig und kein Falsch.
Wenn wir trauern, einen Verlust erleben, dann haben wir oft das Gefühl, dass das Leben nie wieder gut wird. Das Leben nicht mehr lebenswert ist.

Wir stellen uns dann oft die Frage: Was ist noch gut? Das Leben verändert sich mit einem Schlag. Nichts bleibt wie es war. Nichts wird mehr wie es war. Und doch: Wenn wir uns gegenseitig stützen, kann es wieder „gut“ werden!

Niemand will auf dieser Erde traurig sein und leiden. Doch diese Gefühle gehören jedoch auch zum Menschsein dazu. Wir müssen lernen mit Verlusten umgehen. Das Negieren oder Wegschieben dieser Empfindungen kann fatale Folgen haben – vor allem wenn wir Gefühle von klein an abtrainieren. Uns wurde gelernt tapfer zu sein, sich zusammenzureißen, die Zähne zusammenzubeißen, nicht darüber zu sprechen, weil es weh tut oder weil man es ganz allgemein nicht macht.

Dieses Verhalten verursacht jedoch Blockaden in unserem Leben. Die Ängste, die dadurch entstehen, können Depressionen verursachen, die uns dann in unerwarteten Moment wieder einholen.

Was hilft? Was kann ich also beim Trauer tun? Ganz einfach: die Trauer in jeder Form zulassen. Soweit es möglich ist Begegnungen zulassen. Nach draußen gehen und in Bewegung bleiben. Sich etwas von der Seele schreiben und es auf Papier bringen. Oder auch ganz einfach Musik hören. Letztendlich kann man nichts falsch machen. Alles was gut tut, ist da genau richtig. Und ja – sie dürfen auch Lachen und in der Trauerphase Glück verspüren. Auch das ist nicht verboten!

Wann entsteht das Bild einer glücklichen Familie?

Wann entsteht das Bild einer glücklichen Familie?

Da gibt es mehrere Faktoren, aber keine spezielle Rezeptur, jedoch ein paar richtig gute Zutaten. Eltern, die gut auf sich schauen und kooperieren, laufen weniger Gefahr in eine Krise zu stürzen.
 
Eine Partnerschaft mit einem ersten, zweiten, vielleicht dritten Kind, ist an viel gegenseitige Beziehungsarbeit gebunden. Es ist eine Kunst, in jeder Lage des Lebens auf sich zu schauen. Es wäre gut, Konflikte und schwierige Zeiten zu in Ihren Aufgaben als Eltern einzukalkulieren. Es ist eine Illusion von einer grenzenlosen Harmonie auszugehen, und wenn Sie als Paar dann ein paar Regeln übersehen, könnten Sie scheitern.
 
Auf der ganzen Welt ist die Familie das wichtigste Gut, man möchte sie immer beschützen, natürlich auch vor eigenen falschen Entscheidungen. Teamwork, Freiraum, Zeit für ein Liebesleben, über Probleme sprechen, Wertschätzung und viele andere Themen, das sind die richtigen Zutaten für glückliche Familien!

Spinnen & Co ?!

Spinnen & Co ?!

Phobien bestimmen unser Leben oft nicht unwesentlich. Betrachten wir zum Beispiel jene vor Gewittern, Blut, Hunden, dem Fliegen, der Enge usw. auf ihr Bedrohungspotential hin, merken wir wie sie uns blockieren.

Die Angst vor Spinnen etwa, die so genannte „Arachnophobie“, ist ein genetisches „Überbleibsel“ aus der Zeit der Völkerwanderung. Noch heute ist das individuelle Verhalten bei der Konfrontation mit den Mehrbeinern nicht immer berechenbar. Sie hängen über unseren Köpfen oder tauchen unerwartet aus dunklen Ecken auf. Diese auflauernden Überraschungsmomente bilden den eigentlichen Nährboden für die Angst. Mit unseren irrationalen Verhaltensweisen sind wir uns aber selbst im Weg.

Wäre das Leben in unserem Alltag nicht einfacher ohne Angst vor Spinnen & Co? Wenn ich Sie neugierig gemacht habe, rufen Sie an oder schreiben Sie mir!

Wenn der Nachwuchs alles auf den Kopf stellt!

Wenn der Nachwuchs alles auf den Kopf stellt!

Es gibt so viele Paare, die gern kinderlos leben und keinen Nachwuchs planen. Und trotzdem kann er plötzlich da sein, dieser Moment im Leben, wo auf einmal ein Kind eine Rolle einnimmt. Sprechen wir hier vom Gipfel der Gefühle oder von zukünftigen unberechenbaren Problemestiftern? Sicher ist, dass in jedem Fall ab jetzt alles anders ist.

Der Rollenwechsel – Vom Paarsein zur Elternschaft:

Der wunderbare Moment der Geburt ihres Kindes bedeutet für viele zukünftigen Eltern den Höhepunkt der Beziehung. Doch auch wenn durch den Nachwuchs die Liebe oft stärker wird, stellt die neue Situation doch eine enorme Herausforderung dar, denn niemand meistert von Anfang an alles fehlerlos. Oft tauchen Unstimmigkeiten und Missverständnisse auf.

Doch schon vorher, sobald sich das neue Leben ankündigt, können Sie als zukünftige Eltern schon viel tun, um mögliche Konflikte zu vermeiden. Am besten gelingt es, wenn Sie so früh wie möglich lernen, sich in der neuen Situation besser zu verstehen. Das hängt natürlich davon ab, welchen Umgang Sie untereinander pflegen – gibt es ein respektvolles Miteinander und Wertschätzung, so stehen die Chancen gut für die Zeit nach der Geburt des Kindes. Wenn die Kommunikation weiterhin liebevoll bleibt, können die Sorgen und Bedürfnisse der/des Anderen verständnisvoll wahrgenommen und ausgetauscht werden, zB. über eine faire Aufteilung von Aufgaben und Pflichten. Sie sollten als werdende Eltern sehr viel über dieses Thema sprechen, sich austauschen und vor allem reflektieren. Berücksichtigen Sie Meinungen und Bedürfnisse des Anderen. So kann die Liebe durch den Nachwuchs stärker werden und Sie als zwei sich liebenden Menschen zusammenschweißen!

Oftmals werde ich gefragt, ab wann Paare sich Hilfe holen sollten. Das ist sehr individuell, Hinweise wären zB. wenn Sie sich immer weniger zu sagen haben, keine gemeinsame Zeit verbringen, Konflikte verspüren und/oder die Gegenwart des Anderen meiden. Dann wäre es ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Plötzlich Ausrasten?

Plötzlich Ausrasten?

Psychologische Studien zeigen, dass etwa jeder vierte Mensch zu Wutausbrüchen neigt. 20% der Menschen einer Untersuchung des Schweizer Psychotherapeuten Theodor Itten erlebten sich schon selbst als Opfer jähzorniger Menschen.

Oft reicht ein banaler Anlass, wie zb. ein lautes Geräusch oder etwas nicht zu bekommen, was man in der Sekunde verlangt, um diesen heftigen Gefühlsausbruch mit seiner zerstörerischen Wucht auszulösen.

Von Wut und Jähzorn sind Männer und Frauen betroffen. Die fachliche Diagnose lautet Wutsyndrom. Wo kommt es her und was können wir tun?

Ich sage: lebe! Sorge dich nicht. Fürchte dich nicht.

Ich sage: lebe!
Sorge dich nicht. Fürchte dich nicht.

Beginnen wir mit der Angst, die jeder von uns kennt: Ja, Angst ist unser Überlebensmechanismus, sie dient zB. der Vorbeugung von Schmerzen, Verletzungen, Verlusten oder Tod. Würden wir das nicht verspüren, könnten wir auch nicht überleben. Angst ist also etwas ganz Natürliches.

Aber es gibt es noch eine andere Seite, bei der wir durch Angst unsere Persönlichkeit blockieren, und wir sehen so große Hindernisse, dass unsere Ziele beginnen unerreichbar zu erscheinen. Sorgen entstehen, wenn sich in unserem Alltag Ängste, Unsicherheiten oder Gewohnheiten die uns ausbremsen, anschleichen und irgendwie auf einmal dazu gehören. Ängste kommen aus dem Bauch heraus. Und die meisten Menschen spüren, dass ihre Angst nicht vernünftig ist.

Stellen sie sich die Fragen:
Wie lautet das Problem, das mir Angst und damit Sorgen bereitet?
Was ist die Ursache, die mir Angst bereitet?
Welcherlei Lösungen sind möglich?
Welche Lösung ist die beste?

Kleine Ängste multiplizieren sich. Die Gefahr ist groß, dass sich immer größer erweisen bis hin zur besonders stark ausgeprägten Angst. Diese Symptome beeinträchtigen das Lebensgefühl, es entstehen Existenzängste. Wir haben nicht mehr die Freiheit unsere Bedürfnisse ausleben zu können, Gefühle zu zeigen oder nur einfach die Lust am Fliegen zu verspüren. Viele andere Gründe bereiten uns Sorgen und Blockaden.

Meine Erfahrung: Es ist nie zu spät etwas dagegen zu unternehmen. Es lohnt sich Freiheit auszuleben. Und sich selbst zugestehen: ich LEBE.

Selbstbestimmung

Selbstbestimmung

„Was Du bist hängt von drei Faktoren ab: Was Du geerbt hast, was Deine Umgebung aus Dir machte – und was Du in freier Wahl aus Deiner Umgebung und Deinem Erbe gemacht hast“.

Aldous Huxley (1894-1963) britischer Schriftsteller

Für manche Menschen erscheint momentan alles aussichtslos. Alles in seinem Leben sei schlecht, nur weil vielleicht in der Vergangenheit einiges schiefgelaufen ist, weil Eltern oder Lehrer Fehler begangen haben. Auch wenn es so war, jeder Mensch hat jederzeit die freie Möglichkeit, etwas zu tun!

Ja! Auch Sie haben die Chance der freien Wahl, was Sie aus Ihrer Vergangenheit machen. Wandeln Sie sie um in ein für Sie wunderbares Leben, ein schönes Leben. Denn wenn wir es betrachten, hat ihr Leben viel zu bieten und Sie selbst können es gestalten. Beginnen Sie damit jetzt!

Wie können Sie Burn-out verbeugen?

Wie können Sie Burn-out verbeugen?

Stresst Sie Ihr Beruf zunehemend oder verlangt Ihre private Situation immer mehr von Ihnen? Sind Sie nur auf sich gestellt mit Kindererziehung, Arbeit oder Pflege einer pflegebedürftigen Person in der Familie? Um Burn-out zu vermeiden können Sie vorbeugen. Es haben sich drei Faktoren als sehr hilfreich erwiesen:

Körperliche Entspannung:
Es wirkt sich auf Ihre Seele sehr angenehm und erholsam aus, wenn Anwendungen von Qigong, Yoga, Spaziergänge, autogenes Training einen Platz in Ihrem Alltag finden.

Achtsamkeitsmeditation:
Sie beobachten die eigenen körperlichen und seelische Vorgänge nicht wertend, das führt Sie zu Gelassenheit und einer entspannten seelischen Haltung. Diese Zustand an sich macht es dem Burnout schwer, die Macht über sie zu ergreifen.

Sport:
Lustvolle körperliche Belastung bringt Ihren ganzen Organismus in einen Gleichgewichtszustand, diese Methode wirkt dem Burn-out sehr gut entgegen. Aber auch die Entspannung danach ist sehr wichtig.

Burn-Out ist nicht nur körperlicher Spannungszustand und Arbeitsüberlastung, sondern auch eine seelische Krise. Diese zieht sehr oft den eigenen Wert und den Sinn der eigenen Handlung in Zweifel. Tun wir etwas, um das Vorbeugen gut in Ihre Lebenssituation zu integrieren, sodass Sie mit sich selbst ins Reine kommen können, um dem Burnout kein Platz zu geben.

Baum Trauer

Bereit zum Loslassen

Bereit zum Loslassen

Nicht nur die Seele, auch der Körper reagiert auf den Verlust eines geliebten Menschen. Es können sich Körpersymptome wie Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Herzrasen, Müdigkeit, Schlafstörungen oder Gliederschmerzen als Erscheinung der Trauer zeigen.

Trauer ist für jeden Einzelnen ein Prozess; wir müssen uns Zeit geben, bis wir zum Loslassen bereit sind.